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Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungen dokumentieren die Entwicklung einer Ökonomik als Sozialwissenschaft – von der Analyse sozialistischer Wirtschaftsordnungen über die Theorie der Geldwirtschaft bis zur Untersuchung von Tausch, Geld und gesellschaftlicher Ordnung.

Bücher

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Umschlag: Ökonomik als Sozialwissenschaft. Die Bürgergesellschaft und ihr Geld.

Dietz, Raimund (2025) Springer Gabler, Wiesbaden
In diesem Buch geht es um eine neue Theoriearchitektur. Das im Mainstream vorherrschende dyadische Denkmodell soll durch ein triadisches Denkmodell ersetzt werden. Dyadisches Denken ist dem Prinzip instrumentaler Rationalität verhaftet. Es ist a-gesellschaftlich bzw. a-sozial. Die Übertragung auf die Gesellschaft führt zu katastrophalen Fehleinschätzungen. Vor allem fehlt das Medium Geld, um das herum sich Gesellschaften organisieren. Das Anliegen dieser Arbeit ist es, das triadische Denkmodell konsequent zur Geltung zu bringen und Geld den Platz in der Theorie zu verschaffen, der ihm aufgrund seiner zentralen Rolle in der Gesellschaft zukommt. Geld ist nicht neutral – ohne Geld gibt es keine Gesellschaft. Triadisches Denken zwingt zu einer radikalen Neufassung der Wert- und Geldtheorie. Nachdenken über Gesellschaft ist Nachdenken über Geld.

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Umschlag: Economics as a Social Science: Civil Society and Its Money.

Dietz, Raimund (2024) Springer, Wiesbaden
This book develops a new theoretical architecture. The dyadic model of thought that prevails in mainstream economics is to be replaced by a triadic model. Dyadic thinking is governed by the principle of instrumental rationality. It abstracts from society and from social relations. When applied to society, it leads to catastrophic misjudgments. Above all, it leaves out money—the medium around which societies organize themselves. The aim of this work is to develop the triadic model of thought consistently and to give money the place in theory that its central role in society requires. Money is not neutral—without money, there is no society. Triadic thinking calls for a radical reformulation of the theories of value and money. To think about society is to think about money.

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Umschlag: Geld und Schuld. Eine ökonomische Theorie der Gesellschaft.

Dietz, Raimund (2018) Metropolis, Marburg · 6., überarbeitete Auflage
Raimund Dietz spannt in seinem Buch den Bogen von einfachen Grundvorgängen des Gebens, Nehmens, Ausgleichens und Schuldenmachens bis zur heutigen Finanzkrise als Überschuldungskrise und bereitet uns gedanklich auf eine nachhaltige Geldordnung vor. Das Buch setzt sich kritisch mit der Wirtschaftstheorie – im Kern eine Theorie ohne Geld – auseinander und legt die theoretische Grundlage für eine nachhaltige Geldordnung.

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Umschlag: Sowjetökonomie: Warenwirtschaft oder Sachverwaltung?

Dietz, Raimund (1976) Achberger Verlagsanstalt, Achberg
In dieser Analyse (gleichzeitig Dissertationsarbeit) ging ich der Frage nach, ob die Theorie von Marx eine geeignete Grundlage für eine Alternative zur kapitalistischen Geldwirtschaft sei. Das Ergebnis war: nein. Dazu müsste man die marxistische Theorie radikal neu formulieren. Die Widersprüche in der marxistischen Lehre aufdeckend erkannte ich schon damals, dass eine Gesellschaft nicht über Zentralplanung steuerbar wäre, sondern auf spontane Ware-Geld-Beziehungen angewiesen sei. Daher auch der Untertitel des Buches.

Noch einige Exemplare vorhanden. Vom Autor erhältlich: kontakt@raimunddietz.com. Preis €25.-

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Diese Texte dienen der Diskussion und sind vorläufige Manuskripte.

  • 2024

    Zur Politischen Ökonomik des Vollgeldkonzepts

    Geldfunktionen und Formen der Geldschöpfung — Argumente für Chartalgeld. PDF, 39 Seiten

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  • 2026

    Geld: die Herausforderung für die Philosophie – Zur triadischen Struktur der modernen Gesellschaft

    Dieses Paper knüpft an G. Simmels These an, dass Geld Verkörperung der Tauschrelation sei. Daran anschließende entwickle ich eine formtheoretische Konzeption der Gesellschaft, in der Geld nicht als Instrument, Schuldverhältnis oder Denkform erscheint, sondern als elementare, dingliche Struktur freier Vergesellschaftung unter Fremden. Ich zeige, dass Rationalität, Verbindlichkeit, Kooperation, Vergleichbarkeit und Freiheit nicht aus subjektivem Wollen hervorgehen, sondern aus stabilisierten sozialen Vermittlungsformen — eben aus Tausch und Geld. In dieser Perspektive wird Geld zu einem zentralen Phänomen, an dem sich die philosophische Debatte über Subjektivität, Objektivität und soziale Ordnung grundlegend neu ausrichten lässt. PDF, 31 Seiten

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  • 2026

    Warum das Geld die künstliche Intelligenz überleben wird

    Zu Musks These vom Ende des Geldes und Hararis Erzählung von den geteilten Fiktionen. PDF, 2 Seiten

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  • 2007

    Die Explosion der Vermögensansprüche – zur Krise des internationalen Finanzsystems

    Dieses Paper hat Raimund Dietz ein Jahr vor Ausbruch der großen Finanzkrise 2007 geschrieben: Geld und Geldvermögen sind nicht Reichtum, sondern Anspruch auf Reichtum. Steigen diese Ansprüche über viele Jahre rascher als die Wertschöpfung, verlieren sie an Glaubwürdigkeit. Eine Korrektur der Vermögenswerte ist vorprogrammiert. Die Finanzindustrie reagiert auf die Schieflage, indem sie Tempo des Vermögensspiels weiter akzeliert und hybride Formen hervorbringt. Die Vermögensansprüche (stocks) steigen weit hinauf und werden umso tiefer fallen. Die Wirtschaft (flows) werden sie mitreißen. Es wird höchste Zeit darüber nachzudenken, wie das Spiel neu aufzusetzen ist.Society arises from exchange, stabilizes through money, and endures through law. PDF, 30 Seiten

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Raimund Dietz forscht unabhängig — ohne Institut, ohne Drittmittel, ohne Auftraggeber. Deshalb stehen diese Papers frei zum Download. Wer sie nützlich findet und die Arbeit weitergehen sehen möchte, kann freiwillig beitragen.

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